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Aus der Filmankündigung:

Zwei Systeme: die Nazi-Maschinerie . . . die Diplomatie des Vatikans und der Alliierten. Zwei Männer kämpfen von innen.

Der eine ist Kurt Gerstein (gespielt von Ulrich Tukur). Der Offizier der Waffen-SS, von Beruf Chemiker, versorgt die Konzentrationslager mit Zyklon B. Gleichzeitig prangert er unermüdlich die Verbrechen an und macht die Alliierten, den Papst, die Deutschen und ihre Kirchen auf sie aufmerksam auf sein persönliches Risiko hin und das seiner Angehörigen.

Der andere ist Ricardo (gespielt von Mathieu Kassovitz), eine fiktive Figur. Der junge Jesuit steht hier für all jene Priester, die den Mut besessen haben, gegen die Barbarei zu kämpfen, und die dies nicht selten mit ihrem Leben bezahlen mussten. Er steht für die zahllosen Männer der Kirche - einige wurden bekannt, andere blieben anonym -, die sich einfach nicht mit dem Schweigen der Kurie abfinden wollten.

Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man der Ethik den Vorrang vor der Selbsterhaltung einräumen muss?

Kurt Gerstein wusste dies und wollte es die ganze Welt wissen lassen. Der Film macht denen den Prozess, die wussten und schwiegen.


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